Am Rio Estenilla - 128 km - 11528 km
28.10.2007 10:26Gleich morgens stand eine Entscheidung bezueglich des weiteren Streckenverlaufs an. Ich konnte entweder dem Lauf des Tajo folgen und die Montes de Toledo umfahren oder ich konnte direkten Kurs nach Sued-Westen halten und wuerde somit durch die Bergkette radeln. Der Weg nach Toledo am Tag zuvor war stark befahren und ich befuerchtete, dass mir dieses Schicksal im Tajo-Tal auch weiterhin nicht erspart bleiben wuerde. Die Entscheidung fiel zugunsten der Kletterpartie durch die Berge, weil ich mir dort mehr Ruhe und Genuss, wenn auch bei mehr Anstrengung erhoffte.Bis nach Navahermosa waren eher sanfte Steigungen zu fahren. Noch nie habe ich auf so kurzer Distanz so viele Moebelgeschaefte wie auf der Strecke dorthin gesehen. Scheinbar muss ganz Spanien dort Moebel kaufen.
Kurz nach der Stadt wechselte ich von der CM-401 auf die viel kleinere CM-4157 und alles war wie ausgewechselt.Die folgenden 60 km waren landschaftlich mit Abstand die schoensten in Spanien bisher. Ich wuerde sogar fast sagen, dass mir seit Norwegen keine Strecke so gut gefallen hat.
Die Strasse war sehr schmal und annaehernd unbefahren. Anstiege und Abfahrten wechselten sich ab, eine gewisse Mindesthoehe behielt man aber durchgehend, wodurch man fast die ganze Zeit einen traumhaften Blick auf umliegende Berge, Taeler, Fluesse und winzige Doerfchen hatte. Die Vegetation war auch wieder zurueck. Seit Pamplona habe ich fast nur Erde gesehen, von weiss ueber braun bis rot waren alle Farben dabei, aber hier war es endlich wieder richtig gruen und stark bewachsen. In den Abendstunden machte die tief stehende Sonne die Traumkulisse vollkommen. Leider war der Strassenbelag waehrend der ganzen Zeit grauenvoll, aber ansonsten waere es wohl zu perfekt gewesen. Campingplatz war keiner zu finden, aber das wunderte mich nicht. Es gab so gut wie keine Gebauede entlang der Strecke. Alle paar Kilometer gab es eine Einfahrt zu einer Finka, mehr Zivilisation war nicht zu sehen.Etwas suchen musste ich zwar schon nach einem halbwegs ebenen Schlafplatz, aber an einem Feldweg hinab zum Rio Estenilla fand ich eine Ausbuchtung, die geradezu ideal fuer mich schien: ebener Boden, tolle Aussicht und von der Strasse nicht einzusehen.Einen Nachteil hat der Platz allerdings: Ich habe kein Netz. Wann diese E-Mail auf Reisen geht, kann ich also noch nicht genau sagen, aber im Laufe des Sonntags sollte sie auf der Homepage ankommen.
Kurz nach der Stadt wechselte ich von der CM-401 auf die viel kleinere CM-4157 und alles war wie ausgewechselt.Die folgenden 60 km waren landschaftlich mit Abstand die schoensten in Spanien bisher. Ich wuerde sogar fast sagen, dass mir seit Norwegen keine Strecke so gut gefallen hat.
Die Strasse war sehr schmal und annaehernd unbefahren. Anstiege und Abfahrten wechselten sich ab, eine gewisse Mindesthoehe behielt man aber durchgehend, wodurch man fast die ganze Zeit einen traumhaften Blick auf umliegende Berge, Taeler, Fluesse und winzige Doerfchen hatte. Die Vegetation war auch wieder zurueck. Seit Pamplona habe ich fast nur Erde gesehen, von weiss ueber braun bis rot waren alle Farben dabei, aber hier war es endlich wieder richtig gruen und stark bewachsen. In den Abendstunden machte die tief stehende Sonne die Traumkulisse vollkommen. Leider war der Strassenbelag waehrend der ganzen Zeit grauenvoll, aber ansonsten waere es wohl zu perfekt gewesen. Campingplatz war keiner zu finden, aber das wunderte mich nicht. Es gab so gut wie keine Gebauede entlang der Strecke. Alle paar Kilometer gab es eine Einfahrt zu einer Finka, mehr Zivilisation war nicht zu sehen.Etwas suchen musste ich zwar schon nach einem halbwegs ebenen Schlafplatz, aber an einem Feldweg hinab zum Rio Estenilla fand ich eine Ausbuchtung, die geradezu ideal fuer mich schien: ebener Boden, tolle Aussicht und von der Strasse nicht einzusehen.Einen Nachteil hat der Platz allerdings: Ich habe kein Netz. Wann diese E-Mail auf Reisen geht, kann ich also noch nicht genau sagen, aber im Laufe des Sonntags sollte sie auf der Homepage ankommen.
Die Montes de Toledo bieten immer wieder faszinierende Fernsichten.
Mit dem Fahrrad war die Durchquerung zwar anstrengend, aber auch lohnenswert.
Mit dem Fahrrad war die Durchquerung zwar anstrengend, aber auch lohnenswert.
