Die Innenstadt von Bruessel hatten wir bereits am Abend zuvor besucht, weswegen wir sie am Dienstag nur auf kuerzestem Weg durchquerten. Wir planten, das Atomium zu besichtigen und danach das Stadtgebiet Richtung Westen zu verlassen.

Ein Fahrrad mag in einer Grossstadt einige Vorteile gegenueber einem Auto haben. Ein voll beladenes Reiserad in Kombination mit mangelnder Ortskenntnis macht diese Vorteile aber oft schnell zunichte. Der Weg vom Campingplatz im Osten der Stadt in den Nordwesten zum Atomium war deshalb kein grosses Vergnuegen. Trotz der kurzen Distanz von etwa 25 km war die Strecke ermuedend.

Nach der Besichtigung des Monuments der Weltausstellung machten wir uns auf den Weg nach Enghien, wo die beiden Belgier, mit denen wir uns verabredet hatten, wohnen.
Der Weg hinaus aus dem Stadtgebiet war nicht ganz so einfach wie die Annaeherung, stellte uns aber vor keine groesseren Probleme.

Puenktlich wie die Maurer trafen wir wie verabredet gegen 18 Uhr in Enghien ein, wo wir von Gilles empfangen wurden. Wir konnten unsere Fahrraeder im Garten hinter seinem Haus abstellen. Innen wartete ein eigenes Gaestezimmer auf uns.

Wir wurden lecker von Gilles bekocht und machten uns einen entspannten Abend. Spaeter stiess auch Benji noch zu uns, der erst um 22 Uhr Feierabend hatte.