Gestern Abend zog gerade zum tiefsten Stand der Sonne eine winzige Wolke vor der Sonne vorbei, allerdings nur fuer eine Minute, sie war also nicht stoerend. Sie war eine Art Vorbote.
Schon seit Stunden wehte es so, dass die Grosszahl der Besucher nach dem Foto am Globus wieder hinter den Fenstern des Besucherzentrums Schutz suchten.
Durch den Wind war es eiskalt, dabei hatten wir morgens noch warmes Sommerwetter.

Als ich gegen ein Uhr ins Zelt ging, zogen bereits die ersten Wolken ueber die Wiese.
Auch jetzt liegt das Besucherzentrum inmitten der Wolken, das Meer ist nur selten zu sehen, hoeren kann man es allerdings sehr gut wenn der Wind fuer einen Moment nicht so stark blaest.
Der Regen, der in der zweiten Nachthaelfte vom Wind gegen mein Zelt geworfen wurde, hoerte gegen Mittag auf. Dementsprechend kroch ich auch erst spaet aus meinem Schlafsack und machte mich bei nach wie vor viel Wind aber keinem Regen an den Abbau.
Der Deutsche und das Schweizer Paerchen, mit denen ich gestern Nacht am Globus stand, alles Fahrradfahrer die in meiner direkten Nachbarschaft zelteten, hatten sich bereits auf den Weg gemacht.

Momentan waerme ich mich im Besucherzentrum nochmal auf, lade mein Handy und werde vermutlich in etwa einer Stunde mit dem Fahrrad nach Honningsvag aufbrechen.

Alle Besucher, die momentan mit den Bussen herangefahren werden, tun mir leid. Sie erleben nicht das, wofuer es sich lohnt hierher zu kommen. Das erinnert mich an meine Fahrt durch Schweden.
Hier hatte ich jedoch ein riesiges Glueck mit dem Wetter, dass mir zwei Naechte lang die Mitternachtssonne derart spektakulaer vergoennt war.