Am Mittwoch Morgen waren meine Kopfschmerzen verschwunden und so stand einem fruehen Aufbruch nichts im Weg. Ein besonderes Vergnuegen war es wegen des Wetters aber nicht. Wieder fuhren wir durch dichten Nebel, oft lag die Sichtweite bei weniger als 200 m. Zusaetzlich fuehlte sich alles feucht und klamm an. Gegen Mittag regnete es noch fuer zwei Stunden, was unsere Routenplanung aenderte. Urspruenglich wollten wir die Strecke nach Orleans in zwei Tagen fahren. Da wir aber schon nass waren und keine Lust darauf hatten, im Regen unser Zelt unnoetigerweise aufzubauen, beschlossen wir die Strecke in einem Aufwasch zu radeln.

Ich wusste durch eine E-Mail meines Vaters, dass sich in Olivet, unmittelbar suedlich von Orleans, ein Campingplatz befindet. Da wir auch keinen anderen Platz ausmachen konnten, steuerten wir diesen an und fanden ihn nach etwas laengerer Suche.

Das Wetter hatte sich bei der Ankunft komplett geaendert. Schon seit Stunden war es trocken und der Nebel hatte sich (wenn auch sehr langsam) gelichtet. Je naeher wir an Orleans herankamen, desto mehr kam die Sonne durch die Wolken.

Als wir auf dem Zeltplatz eine der matschigen Parzellen ausgesucht hatten und unser Lager aufbauen wollten, gab es eine Ueberraschung fuer uns. Mehr dazu im in wenigen Minuten folgenden Teil 2.