Pierrefitte-Nestalas - 77 km - 10330 km
12.10.2007 08:47Jetzt bin ich also in den Pyrenaeen, auf die ich mich so gefreut hatte, und gleich der erste Tag verschafft mir einen nahezu perfekten Empfang: Eine wunderbare Landschaft, Fernsicht ohne Ende, Sonne mehr als genug und natuerlich Radsport-Feeling pur.
Aber der Reihe nach...
Die Suche nach einem Campingplatz dauerte gestern laenger als ich angenommen hatte. Ich hatte im Kopf, dass das Tal zwischen Pau und Laruns nur so von Campingplaetzen wimmelt. Das ist auch der Fall, aber diese Anhaeufung beginnt erst in Arudy. Ich bin heute an sicher 20 Plaetzen vorbei gefahren, nicht einer sah so schaebig aus, wie der, auf dem ich die letzte Nacht verbracht hatte. Dumm gelaufen, kann ich da nur sagen.
Nach einem kleinen Einkauf in Arudy machte ich mich auf den noch relativ flachen Weg nach Laruns. An dessen Ortsende gabelt sich der Weg. Man hat die Moeglichkeit weiter Richtung Sueden ueber den Puerto del Portale nach Spanien zu radeln, oder man biegt nach Osten ab und gelangt so zum Tal des Flusses Gave de Pau.
Beide Moeglichkeiten nehmen sich bezueglich der Hoehenmeter nicht viel.
Ich wollte nicht einfach auf dem schnellsten Weg durch die Pyrenaeen hindurch. Wenn ich schon mal hier bin, moechte ich das auch ein wenig auskosten. Folglich fuhr ich planmaessig die oestliche Variante, wo gleich zwei durch die Tour de France bekannt gewordene Berge auf mich warteten: Der Col d'Aubisque und der Col de Soulor, wobei der Soulor bei der Anfahrt aus Westen nur noch einen kleinen Zwischenanstieg auf der Abfahrt von rund 100 hm darstellt. Die eigentliche Aufgabe war heute also die 16 km lange Auffahrt zum Aubisque.
Der Anstieg beginnt eher verhalten und wird erst nach Eaux-Bonnes steiler. Das genuessliche Panorama-Stueck beginnt dann ab etwa 1350 hm, wenn man Gourette hinter sich gelassen hat. Bis Gourette faehrt man meist im Wald.
Nach der kleinen Stadt, die bedingt durch die Jahreszeit voellig ausgestorben war und wie eine Geisterstadt wirkte, hat man dann einen herrlichen Blick Richtung Laruns und auf die bereits zurueckgelegte Strecke. Baeume fehlen hier aufgrund der Hoehe.
Obwohl die Anstiege in Norwegen nicht so hoch waren wie der heute gefahrene, radelte es sich heute trotzdem viel leichter. Das bessere Wetter liess die Hoehenmeter viel einfacher purzeln. Hoffentlich verhaelt es sich auch die naechsten Tage so, an Hoehenmeter wird es nicht mangeln :-)
Der Ueberfluss an Campingplaetzen haelt uebrigens an, ich konnte mir heute regelrecht einen aussuchen.
Aber der Reihe nach...
Die Suche nach einem Campingplatz dauerte gestern laenger als ich angenommen hatte. Ich hatte im Kopf, dass das Tal zwischen Pau und Laruns nur so von Campingplaetzen wimmelt. Das ist auch der Fall, aber diese Anhaeufung beginnt erst in Arudy. Ich bin heute an sicher 20 Plaetzen vorbei gefahren, nicht einer sah so schaebig aus, wie der, auf dem ich die letzte Nacht verbracht hatte. Dumm gelaufen, kann ich da nur sagen.
Nach einem kleinen Einkauf in Arudy machte ich mich auf den noch relativ flachen Weg nach Laruns. An dessen Ortsende gabelt sich der Weg. Man hat die Moeglichkeit weiter Richtung Sueden ueber den Puerto del Portale nach Spanien zu radeln, oder man biegt nach Osten ab und gelangt so zum Tal des Flusses Gave de Pau.
Beide Moeglichkeiten nehmen sich bezueglich der Hoehenmeter nicht viel.
Ich wollte nicht einfach auf dem schnellsten Weg durch die Pyrenaeen hindurch. Wenn ich schon mal hier bin, moechte ich das auch ein wenig auskosten. Folglich fuhr ich planmaessig die oestliche Variante, wo gleich zwei durch die Tour de France bekannt gewordene Berge auf mich warteten: Der Col d'Aubisque und der Col de Soulor, wobei der Soulor bei der Anfahrt aus Westen nur noch einen kleinen Zwischenanstieg auf der Abfahrt von rund 100 hm darstellt. Die eigentliche Aufgabe war heute also die 16 km lange Auffahrt zum Aubisque.
Der Anstieg beginnt eher verhalten und wird erst nach Eaux-Bonnes steiler. Das genuessliche Panorama-Stueck beginnt dann ab etwa 1350 hm, wenn man Gourette hinter sich gelassen hat. Bis Gourette faehrt man meist im Wald.
Nach der kleinen Stadt, die bedingt durch die Jahreszeit voellig ausgestorben war und wie eine Geisterstadt wirkte, hat man dann einen herrlichen Blick Richtung Laruns und auf die bereits zurueckgelegte Strecke. Baeume fehlen hier aufgrund der Hoehe.
Obwohl die Anstiege in Norwegen nicht so hoch waren wie der heute gefahrene, radelte es sich heute trotzdem viel leichter. Das bessere Wetter liess die Hoehenmeter viel einfacher purzeln. Hoffentlich verhaelt es sich auch die naechsten Tage so, an Hoehenmeter wird es nicht mangeln :-)
Der Ueberfluss an Campingplaetzen haelt uebrigens an, ich konnte mir heute regelrecht einen aussuchen.
Beim Anstieg am Aubisque steht jeden Kilometer ein Schild und informiert über die restliche Strecke zur Passhöhe.
Am Col d'Aubisuqe.
Eigentlich wollte ich mich im Anstieg fotografieren - aber der Selbstauslöser war schneller als ich wieder umdrehen konnte.
Eigentlich wollte ich mich im Anstieg fotografieren - aber der Selbstauslöser war schneller als ich wieder umdrehen konnte.
Weg hinauf zum Col d'Aubisque.
Leider geht die Straßenmalerei weniger in Richtung Radsport sondern mehr in Richtung Politik.
Leider geht die Straßenmalerei weniger in Richtung Radsport sondern mehr in Richtung Politik.
Am Gipfel des Col d'Aubisque werden Fahrradfahrer stilecht empfangen.
Und so habe auch ich heute noch drei Fahrräder überholt.
Und so habe auch ich heute noch drei Fahrräder überholt.
Verbindung des Aubisque mit dem Col du Soulor.
Mit dem tiefen und steilen Abgrund direkt neben Dem Fahrrad ist diese Teilstrecke sehr interessant zu fahren.
Mit dem tiefen und steilen Abgrund direkt neben Dem Fahrrad ist diese Teilstrecke sehr interessant zu fahren.
Am Gipfel des Col du Soulor.
Auch der zweite und letzte Pass für heute ist geschafft.
Von jetzt an geht es bergab.
Auch der zweite und letzte Pass für heute ist geschafft.
Von jetzt an geht es bergab.
